Der Obstlehrpfad in Kehrsiten – 30 Minuten fruchtig, fein und interessant

Erstellt: 02. September 2026
  • Ihre Eigenschaften sind weich, fest oder mittelfest, saftig, säuerlich-aromatisch, süss-herb, knackig oder würzig. Sie eigenen sich als Tafelobst, im Obstsalat, zum Backen, Kochen, Brennen oder Saftzubereitung. Und sie tragen grosse Namen wie Rigi Kirsche, Gravensteiner Apfel, Schweizer Wasserbirne oder Fellenberg Zwetschge.

    Insgesamt 29 traditionelle Obstsorten stehen entlang des frei begehbaren Obstlehrpfads in Kehrsiten. Einige davon sind gar ProSpeciaRara-Sorten, also standortspezifische Kulturpflanzen, die als seltene Obstsorten vom Aussterben bedroht sind. Wie zum Beispiel der mittelgrosse, grün bzw. rötlich marmorierte Bohnapfel oder der Breitacher Apfel, eine alte Schweizer Sorte mit angenehm gewürztem, festem und süsslich-saftigem Fruchtfleisch. Auch die in der Romandie unter dem Namen Noire de Chavannes bekannte mittelfeste, saftige, süss-säuerliche Schauenburger Kirsche gehört dazu.

    Die Kirschbäume waren womöglich auch die Namensgeber des heutigen Kehrsiten, das 1218 erstmals als Chirsitun erwähnt wurde. In späteren Quellen wurde es dann Kirsiten geschrieben und meinte damit möglicherweise einen Ort, an dem es Kirschbäume gab. Wie eben hier in Kehrsiten.

    Informativ angeschrieben
    Im Frühling erfreuen sich zahlreiche Bienen, Hummeln, Spaziergängerinnen und Spaziergänger an der üppigen Blütenpracht der Obstbäume. Später reifen die Früchte heran und können je nach Sorte zwischen Juni und September geerntet werden. Robi Zwyssig vom Biohof Hohbüel bewirtschaftet die Bäume seit Jahren mit Herz und Hingabe.

    Lust und Appetit bekommen?
    Nach dem sehens- und erlebenswerten Rundgang empfehlen sich hier in Kehrsiten mehrere Restaurants an grossartiger Lage mit feinen Speise- und Getränkekarten zur gemütlichen Einkehr, die Kapelle Maria in Linden, Wallfahrtsort und bekannt für die Erscheinung der Muttergottes im Jahre 1612, zu einer Besichtigung sowie die Bürgenstock-Bahn zu einem Ausflug nach oben.

    Gemeinde Kehrsiten

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    Erfasst durch Nidwaldner Blitz

    Autor

    Bianca Kemke / Fotos: ©Roly Blättler


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