Galerie Stans: Max Hari «Frisch gemalt»

Erstellt: 22. April 2026
  • Bis zum 17. Mai zeigt die Galerie Stans vielfältige Werke des Langenthaler Künstlers Max Hari.

    «Frisch gemalt» heisst die Ausstellung – und frisch gemalt sind die Werke von Max Hari in verschiedener Hinsicht. Da ist einerseits die Frische seines malerischen Ausdrucks. Der Titel der Ausstellung weist aber auch darauf hin, dass die meisten Bilder neu sind. Zudem bezieht sich Max Hari in einigen Serien auf Werke aus der Kunstgeschichte, hat sie neu interpretiert und auf eigene Art «frisch gemalt».

    Inspiriert von der Kunstgeschichte
    So beziehen sich die Gemäldegruppen «Hendrickje» und «Milos» auf ein Bild von Rembrandt beziehungsweise auf die Venus von Milo. Mit diesen beiden Werken hat sich der Künstler immer wieder beschäftigt, sie immer wieder neu interpretiert und ist dabei von der figurativen Malerei bis ins Ungegenständliche gelangt. 

    Kohlezeichnungen der Werkgruppe «Figuren (zu Rodin)» gehen nicht von fertigen Skulpturen Rodins aus, sondern von Fotografien von Entwürfen, die dieser in seinem Atelier gemacht hat. Max Hari war so fasziniert von der Ausdruckskraft dieser Bilder, dass sie ihn zu eigenen, neuen Arbeiten motivierten. Und mit farbigen Arbeiten mit Ölkreide bereitet Max Hari dem deutschen Künstler Max Beckmann eine Hommage.

    Offen für eigene Interpretationen
    Ganz ungegenständlich sind die Bilder der Serie «OT», also «Ohne Titel». Es sind Malereien, meist in Blautönen, die ohne vorgefasstes Bildmotiv direkt aus einer konzentrierten Intuition heraus entstanden sind. Diese Bilder sind bewusst offen gehalten – jeder und jede sieht beim Betrachten wahrscheinlich etwas anderes darin, und gerade diese Offenheit lässt den Blick verweilen, ins Bild eintauchen. Völlig anders hingegen ist das grossformatige Bild «Zwei Köpfe und mehr» entstanden. Aus der Nähe ist hier die Vielschichtigkeit sichtbar, die sich aus einem langen Prozess des Malens, Veränderns und wieder Übermalens ergeben hat. 

    Veranstaltungen
    26. April, 16.00 Uhr, im Literaturhaus Zentralschweiz lit.z: Klaus Merz liest vom Künstler ausgewählte Texte aus seinem Buch «Das Gedächtnis der Bilder». 
    Reservation: www.lit-z.ch
    10. Mai, 16.00 Uhr: Rundgang mit dem Künstler

    Öffnungszeiten
    Donnerstag, Freitag: 15.00 bis 18.00 Uhr; 
    Samstag, Sonntag: 13.00 bis 16.00 Uhr.
    Freier Eintritt

    Firmen Stans

    Firma

    Erfasst durch Nidwaldner Blitz

    Autor

    Pressedienst

    Fotograf

    Galerie Stans / Christian Hartmann


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