Erfolgreiche und gut besuchte Stanser Musiktage 2026
Mit dem Abschlusskonzert von Albin Brun & Markus Lauterburg in der Ermitage in Beckenried ist am 19. April die 30. Ausgabe der Stanser Musiktage zu Ende gegangen.
Schon kurz nach dem Verklingen der letzten Töne können wir festhalten: Die Jubiläumsausgabe war wunderschön und erfolgreich. Von Mittwoch bis Samstag feierte eine fröhliche Menschenmenge auf dem Stanser Dorfplatz, in den Gassen sowie in den verschiedenen Konzerträumen und -kellern. An jeder Ecke wurde gelauscht, getanzt, gelacht und gesungen. Das vor über 30 Jahren als «Schnappsidee» entstandene Musikfestival darf auf wundervolle Tage zurückblicken.
Erfrischendes und vielseitiges Konzertprogramm
Das erstmals von Lea Heimann und der Programmgruppe kuratierte Konzertprogramm hat begeistert. Von den virtuosen Rhythmen des Jazzpianisten Amaro Freitas im Theater an der Mürg über den kraftvollen Rap des spanischen Frauenduos Tribade, den exklusiven Auftritt von Evelinn Trouble im Kollegisaal bis hin zu den intimen Konzerten der Akkordeonistin Lea Gasser und der schottischen Dudelsackspielerin Brìghde Chaimbeul im unteren Beinhaus: Die Musiktage wurden ihrem Ruf gerecht, wertvolle Entdeckungen und einmalige Konzerterlebnisse zu bieten. Über 40 Konzerte fanden seit Mittwoch statt: Es gab viele internationale Musikgrössen aber vor allem auch viele einheimische Perlen zu entdecken. Die Schweiz, ja die Welt war in Stans zu Besuch.
Festivalstimmung auf dem Dorfplatz
Wer einfach Festivalluft schnuppern und das warme Frühlingswetter geniessen wollte, kam in der schmucken Festivallandschaft und beim Rahmenprogramm voll auf seine Kosten: Die Food- und Getränkestände boten ein breites und leckeres kulinarisches Angebot und die frei zugänglichen Konzerte auf dem Dorfplatz oder der Länzgibühne erfreuten sich grosser Beliebtheit. Wer nach den Konzerten noch nicht genug hatte, konnte den Abend in einer der Bars ausklingen lassen oder in den verschiedenen Lokalitäten zu elektronischen Beats oder Greatest Hits abtanzen.
Überzeugendes Rahmenprogramm
Auch die Veranstaltungsreihe zum Fokusthema «Zwischen Kontinuität und Veränderung» war gut besucht. Die in Zusammenarbeit mit dem Nidwaldner Museum entstandene Ausstellung «No Time To Lose» über das pulsierende Nachtleben auf dem Land zog viele Besucher/-innen an. Wer sie verpasst hat: Die Ausstellung ist noch bis am 1. November 2026 im Salzmagazin zu sehen.
Neue Festivalleitung 2027
Der finanzielle Abschluss liegt noch nicht vor. Doch schon heute steht fest, dass die Stanser Musiktage auf gutem Weg sind und die Festivalleitung frühzeitig mit der Planung für 2027 beginnen kann. Neu wird Catherine Huth die Stanser Musiktage als Festivalleiterin prägen. Sie löst Candid Wild ab, der das Festival nach sieben sehr erfolgreichen Jahren verlässt. Ein neues Mitglied für die Festivalleitung wird derzeit rekrutiert. Man darf sich also bereits jetzt auf die 31. Ausgabe der Stanser Musiktage freuen: Es wird Kontinuität geben, aber auch viel Veränderung – seien Sie gespannt!
Die nächsten Stanser Musiktage finden vom 5. bis 9. April 2027 statt.