Verein
Erfasst durch Nidwaldner Blitz
Autor
Bianca Kemke
Montag bis Donnerstag
7.30 – 12.00 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr
Freitag
7.30 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.00 Uhr
Wenn Sie bereits ein Konto bei einem der folgenden Verlage besitzen, können Sie sich mit diesen Anmeldedaten einloggen.
Nein, ich besitze noch kein Konto und möchte mich neu registrieren.
Weiter zur RegistrierungLaut Umfrage der Welttierorganisation nehmen 58 % der Tierhalterinnen und Tierhalter ihr Haustier mit in die Ferien. 94 % davon sind Hunde, 4 % sind Katzen und 1 % entfällt auf Meerschweinchen, Hase, Frettchen und andere. Die meisten von ihnen reisen im Auto oder Wohnmobil mit. 42 % lassen ihre Heimtiere zu Hause.
Es ist eine Abwägung: Mitnehmen oder während der Ferien zu Familienangehörigen, Freunden, Nachbarn oder ins Tierhotel, -pension oder -heim geben? Bei der Möglichkeit des Besuchsdiensts oder der 24/7-Hausbetreuung würde Fiffi, Schnurrli oder Hansi die Fremdunterbringung erspart bleiben, könnte im gewohnten Zuhause von Tiersittern/-innen betreut werden und den (gegenseitigen) Trennungsschmerz erleichtern. Gratis ist das nicht, diverse Impfungen sind bei Fremdunterkunft unerlässlich und Regelungen für den Notfall sollten getroffen werden.
In jedem Falle sollte das Tier im Vorfeld mit der neuen Umgebung bzw. vorübergehenden Bezugspersonen vertraut gemacht werden.
Ab in die Ferien
Kommt Hund, Katze oder Co. mit, sollten die Bedingungen bei Bahn, Schiff, Flugzeug und der Ferienunterkunft vor Ort abgeklärt sein. Gewisse Impfungen braucht es auch bei Auslandsreisen. Konsulate, Veterinärbehörden, Tierarztpraxen, Reiseveranstalter etc. geben Auskunft. Unbedingt an Impfpass, Heimtierausweis und ggf. weitere Dokumente sowie bei Hunden an ausreichend Kotbeutel denken.
Lieblingsdecke, -körbchen und -spielzeug geben Sicherheit, vermitteln ein Stück Heimat in der Fremde und Letzteres dient gleich noch für Spiel, Spass und Beschäftigung vor Ort. Auch das gewohnte Futter macht sich gut im Reisegepäck. In der Reiseapotheke fürs Tier sollten Einmal-Handschuhe, Pinzette, Zeckenzange, Verbandszeug, Desinfektionsmittel, benötigte Medikamente, Aktivkohle bei Vergiftungen/Durchfall etc. stecken. Auch hier berät die Tierarztpraxis.
Startklar
Wenn’s losgeht, vorher nochmal Gassi oder aufs Katzenklo gehen und nur wenig füttern, denn auch Tieren kann unterwegs übel werden. Aus versicherungsrechtlichen Gründen sollte das Tier sicher mittels Tierbox, Sicherungsgurt, Hundesitz oder Trennsystem platziert werden. Bei grosser Aufregung liebevoll zureden, auch die Abdunkelung der Transportbox oder gar Musik können zur Beruhigung beitragen. Während der Fahrt auf Schutz vor Sonneneinstrahlung achten und es bei Hitze nicht allein im Auto zurücklassen.
Für unterwegs ausreichend frisches Trinkwasser und Belohnungsleckerlis mitnehmen und regelmässige Bewegungspausen abseits der lauten, nicht ungefährlichen Autobahnraststätten einplanen.
Angekommen
Die Unterkunft sollte dem Tier einen sicheren Rückzugsort bieten, an dem es auch mal für einige Zeit alleine bleiben kann, und ansonsten mit Spaziermöglichkeiten, Auslaufzonen, Waldgebieten oder Hundestränden begeistern.
Ob eine Reise mit Tier oder die Betreuung die bessere Lösung ist? Wer sein Haustier mitnimmt, weiss, dass dies den einen oder anderen Verzicht bedeuten kann. Gleichzeitig jedoch stärken gemeinsame Erlebnisse die Bindung zwischen Mensch und Tier ungemein.
«Eine italienische Fluggesellschaft beweist Herz für Tier und Mensch und nimmt seit Kurzem auf Inlandsflügen Hunde bis 30 Kilogramm in der Kabine statt im Frachtraum mit.»
Verlagsgesellschaft Nidwaldner Blitz AG
Dorfplatz 2
6383 Dallenwil
© 2026 Verlagsgesellschaft Nidwaldner Blitz AG