Verein
Erfasst durch Nidwaldner Blitz
Autor
Amira Eicher
Montag bis Donnerstag
7.30 – 12.00 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr
Freitag
7.30 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.00 Uhr
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Weiter zur RegistrierungAm vergangenen Freitag versammelten sich im Theatersaal des Kollegiums Stans Familie, Freunde, Mitspielerinnen, Juniorentrainer und viele Gäste, um Géraldine Reuteler zu feiern. Persönliche Erzählungen, Video-Sequenzen und die musikalische Begleitung von DJ Muiri sorgten für einen emotionalen und unterhaltsamen Abend.
Grosse Erfolge
An der Fussball-Europameisterschaft 2025 sorgte die Nidwaldnerin für Begeisterung. Angetrieben von den heimischen Fans, erreichte Reuteler mit der Schweizer Nationalmannschaft erstmals das Viertelfinale einer EURO und wurde in allen drei Gruppenspielen zur «Spielerin des Spiels» gewählt. Nach den Auszeichnungen als «Female National Player» 2024 und 2025 sowie als «MVP des Jahres» an den Swiss Sports Awards 2025 erhielt sie nun vom Kanton den 18. Nidwaldner Sportpreis.
Familie bedeutet für Géraldine alles
Reuteler begann ihre Karriere mit sieben Jahren beim FC Stans, wo sie gemeinsam mit den Jungs auf dem Spielfeld stand. Auch zu Hause übte sie unermüdlich mit ihren vier Brüdern im Garten – auf Kosten des Gemüsegartens ihrer Mutter Evelyne. Diese erzählte lachend, dass sie ihre Tochter ursprünglich zum Ballett geschickt habe, wofür sich diese nicht begeistern liess. Umso glücklicher sei die Familie heute, dass es Fussball- statt Spitzenschuhe geworden sind. Mit grossem Stolz unterstützen ihre Eltern und Brüder Géraldine – bei jedem Spiel sitzt immer jemand von der Familie auf der Tribüne. Ein Rückhalt, der der grossherzigen Stanserin alles bedeutet.
Stolze Trainer
Ihre Juniorentrainer Dani Odermatt und Reto Bachmann erinnerten sich anerkennend an ihre frühere Spielerin: Eine Teamplayerin mit ausgezeichneter Spielübersicht und starkem Mindset, die bereits damals auf jeder Position überzeugte. Für die heutigen Juniorinnen des FC Stans ist Reuteler längst zum Vorbild geworden und gilt als sichtbarer Beweis dafür, was im Frauenfussball möglich ist. Auf die Frage nach ihrem Erfolgsrezept antwortete die Sportlerin bescheiden: Sie habe stets Spass an dem, was sie tue und «ich habe es einfach gemacht». Gleichzeitig könne sie immer auf die Unterstützung ihrer Familie und Freunde zählen. Ihr Ehrgeiz bleibt ungebrochen: Sie träumt davon, mit ihrem Team einen Titel zu gewinnen.
Enge Freundschaften
Nach acht Jahren in Frankfurt endet im Juni ein prägender Karriereabschnitt. Anfangs habe sie grosses Heimweh gehabt, fand bei ihren Mitspielerinnen jedoch schnell Anschluss. Aus den Begegnungen auf dem Spielfeld entstanden enge Freundschaften, die ein Leben lang bleiben. Die tiefe Verbundenheit zwischen den Frauen war im Theatersaal deutlich spürbar.
Zum Höhepunkt des Abends überreichten Philipp Hartmann, Leiter Abteilung Sport, und Bildungsdirektor Res Schmid der Fussballerin den Nidwaldner Sportpreis. Mit der erhaltenen Glocke läutete Reuteler ihre Ehrung persönlich aus. Beim anschliessenden Apéro riche liessen die Gäste den gelungenen Abend ausklingen.
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