Projekt OBSI+NIDSI macht Tourismusregionen Engelbergertal und Uri neu erlebbar

Erstellt: 24. Juni 2026
  • Die neue Erlebnisplattform obsi-nidsi.ch verbindet Wanderungen, Naturerlebnisse und regionale Angebote um rund 60 Kleinseilbahnen in Uri, Obwalden und Nidwalden. Hinauf und hinunter oder eben obsi und nidsi – im Rahmen des Bähndlitags der Freunde der Kleinseilbahnen wurde auf der Chrüzhütte, Bannalp im Engelbergertal die neue kantonsübergreifende Erlebniswelt OBSI+NIDSI offiziell vorgestellt. Der Bilderbuchtag, wie er prächtiger nicht hätte sein können, passte perfekt zum Treffpunkt.

    Die Uri Tourismus AG und die Engelberg-Titlis Tourismus AG haben das Projekt mit Unterstützung von Nidwalden Tourismus, dem Verein Urner Seilbahnen und Skilifte, den Freunden der Kleinseilbahnen, dem Seilbahnverband Nidwalden sowie rund 60 beteiligten Kleinseilbahnen lanciert. Ziel: die aussergewöhnliche Kleinseilbahnlandschaft der Zentralschweiz sichtbarer machen und Gästen neue, authentische Entdeckungen ermöglichen. 

    Alles auf einer Karte: Kleinseilbahnen als Vehikel zu besonderen Erlebnissen
    Einst dienten die Kleinseilbahnen vor allem dem Transport von Milch, Heu oder Geräten. Heute sind sie lebendiges Kulturgut und beliebtes Verkehrsmittel für Ausflüglerinnen und Wanderer, werden jedoch bislang vor allem lokal wahrgenommen. Mit OBSI+NIDSI werden die Bahnen und die damit verbundenen Erlebnisse erstmals auf einer Plattform gebündelt. Eine eigens entwickelte Karte bildet die Erlebnisregion ab und zeigt auf einen Blick, welche Angebote mit welcher Kleinseilbahn verbunden werden können. 

    «Zwischen dem Engelbergertal und dem Urnerland eröffnet sich die weltweit grösste Dichte an kleinen Seilbahnen. Die Erlebnisplattform zeigt Gästen auf einfache Weise, welche Erlebnisse sich mit einer Fahrt verbinden lassen. So erleichtert sie die Planbarkeit und stärkt gleichzeitig die touristische Attraktivität der Region», sagt Anja Müller, Projektleiterin bei Uri Tourismus.

    Beitrag zu sanftem Tourismus und regionaler Wertschöpfung
    «OBSI+NIDSI fördert naturnahe und entschleunigte Ausflüge. Wir betonen bewusst die Einfachheit der Bahnen, welche Orte zugänglich machen, die ohne diese kleinen Seilbahnen oft nur schwer erreichbar wären. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die regionale Wertschöpfung sowie kleine Betriebe und nutzt die bestehende Infrastruktur nachhaltig», sagt Nadine Rast, Projektleiterin OBSI+NIDSI und Produkt-Managerin bei Engelberg-Titlis Tourismus. «Das Projekt wird zudem den Austausch fördern zwischen Bahnen, Tourismusorganisationen und weiteren Partnern. Damit sichern wir die langfristige Weiterentwicklung der Kleinseilbahnen.»

    Begeistert von diesem Projekt ist auch der Präsident der Kleinseilbahnen Paul Odermatt: «Das Projekt wurde auch vom Verein unterstützt, die Attraktivität der Kleinseilbahnen wird gesteigert, kantonsübergreifend. Die Kleinseilbahnen befördern Gäste in die Natur ohne Stress und Stau. Auch auf der technischen Seite erfolgt eine engere Zusammenarbeit. Auf Initiative der Kleinseilbahnen wurde zum Beispiel eine Steuerung entwickelt, die wesentlich günstiger ist als herkömmliche und den Bedürfnissen von Kleinseilbahnen angepasst ist. Anliegen der Freunde der Kleinseilbahnen mit über 2300 Mitgliedern haben ein ganz anderes Gewicht, die sonst kaum wahrgenommen würden.»

    Gemeinde Engelberg

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    Erfasst durch Nidwaldner Blitz

    Autor

    Franz Niederberger


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