Firma
Erfasst durch Nidwaldner Blitz
Autor
Amira Eicher
Fotograf
Kanton Nidwalden / Samuel Büttler
Montag bis Donnerstag
7.30 – 12.00 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr
Freitag
7.30 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.00 Uhr
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Weiter zur RegistrierungAm vergangenen Donnerstag versammelten sich in der angenehm kühlen Stufenaula des Kollegiums St. Fidelis in Stans zahlreiche Gäste, um Res Schmid nach seiner 16-jährigen Amtszeit als Bildungsdirektor des Kantons Nidwalden zu verabschieden. Unter den Anwesenden waren Vertreter/-innen aus Politik, Bildung und Verwaltung sowie Wegbegleiter/-innen, Freund/-innen und Mitarbeitende. Gleichzeitig wurde das 175-jährige Bestehen der Volksschule Nidwalden gefeiert.
Eine Einladung mit kleinem Vorwand
Patrick Meier, Amtsvorsteher des Amts für Volksschulen und Sport Nidwalden, eröffnete den feierlichen Anlass und löste gleich zu Beginn die Überraschung auf: Res Schmid musste an diesem Abend nicht wie angekündigt, eine Versammlung leiten. Stattdessen stand sein langjähriges Wirken im Zentrum. Mit einem Schmunzeln erzählte Meier, Schmid habe wohl bereits geahnt, dass bei der Einladung etwas geflunkert worden sei.
Halt geben und Wege ermöglichen
Die Festrede hielt Dr. Carl Bossard, ehemaliger Rektor des Kollegiums St. Fidelis. Er näherte sich dem Thema Bildung mit dem Bild einer Treppe. Diese stehe sinnbildlich dafür, dass Bildung Schritt für Schritt geschehe, mit Mühe, Mut und der Bereitschaft, Dinge mehrmals zu versuchen. Entscheidend sei auch, dass jemand an einen glaube. Schule bedeute für ihn deshalb vor allem, jungen Menschen Halt zu geben, um ihnen eigene Wege zu ermöglichen.
Bildung als Fundament
Patrick Meier fasste diesen Gedanken mit den Worten «Wurzeln geben Flügel» zusammen. Genau unter diesem Motto habe auch Res Schmids Wirken gestanden. Bildung schaffe das Fundament der Gesellschaft und Schmid habe diesen Auftrag stets ernst genommen. Mit Ruhe, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein habe er die Nidwaldner Bildungslandschaft geprägt und weiterentwickelt.
Zwischen Rückblick und Ausblick
Auch Klaus Waser, abgetretener Landrat und früher als Gemeinderat für die Schule Buochs zuständig, richtete persönliche Worte an Res Schmid. Er erinnerte daran, dass Schmid von Beginn an klare Vorstellungen gehabt habe und viele seiner Projekte umsetzen konnte. Besonders hob Waser Schmids Nähe zu den Menschen hervor. Diese habe sich etwa bei der Einweihung des Schulhauses in Buochs gezeigt, als Res Schmid gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern «Zwische See und heeche Bärge» sang. Auch wenn sie nicht immer derselben Meinung gewesen seien, hätten gegenseitiger Respekt und Akzeptanz ihre Zusammenarbeit geprägt.
Schmids Nachfolger Armin Odermatt würdigte dessen langjähriges Wirken ebenfalls. Res Schmid habe Bildung gelebt und mit Ruhe sowie einem klaren Wertekompass gehandelt. Dies habe Spuren hinterlassen. Zugleich bezeichnete Odermatt seine neue Aufgabe als grosse Verantwortung und Chance, die Bildung in Nidwalden weiter voranzubringen.
Ein Schlüssel als Zeichen der Wertschätzung
Als Zeichen des Dankes erhielt Res Schmid einen Nidwaldner Schlüssel, den er unter grossem Applaus entgegennahm. In seiner anschliessenden Rede bedankte er sich bei den zahlreich erschienenen Gästen und würdigte die konstruktive sowie respektvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. Für ihn sei Bildung das Wichtigste im Kanton Nidwalden, denn kein Rohstoff sei so bedeutend wie sie. Gute Schule entstehe nicht durch immer neue Konzepte, sondern durch die konsequente Konzentration auf das Wesentliche.
Zum Schluss dankte Schmid allen Wegbegleitenden, die ihn über die Jahre unterstützt hatten. Nidwalden habe ihm viel gegeben, sagte Res Schmid, und er hoffe, dem Kanton auch etwas zurückgegeben zu haben. Nach tosendem Applaus klang der Anlass bei einem Apéro riche und angeregten Gesprächen aus.
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