Farben machen Leute

Erstellt: 09. September 2026
  • Wir haben Gottfried Kellers bekanntes Zitat mal leicht abgeändert. Denn tragen wir Farben, die zu unserem Farbtyp passen, sehen wir blendend, strahlend und lebendig aus, während uns falsche Farben möglicherweise fahl und blass erscheinen lassen.

    Die Farb- und Jahreszeitentypen geben Aufschluss darüber, welche Farben gut zu uns, unserem Teint sowie Augen-, Haut- und Haarfarbe passen. Sie zu kennen, kann helfen, unseren Kleidungs- und Schmuckstil zu optimieren und unsere natürliche Schönheit und Ausstrahlung zu unterstreichen.

    Farbtypen – An der Natur orientiert
    Gemäss Farbenlehre gibt es kalte und warme Farbtypen mit eigenen charakteristischen Merkmalen und Farbpaletten. Kalte Farben haben einen Blaustich, warme Farben einen Gelbstich. Auf die Jahreszeiten übertragen bedeutet dies, dass der helle, klare und leuchtende Frühlings- und der erdige, gedeckte und warme Herbsttyp als warmtonig betrachtet werden, der blasse, helle Sommer- und kalte, klare, dunkle und kontrastreiche Wintertyp als kalttonig.

    Welcher Typ bin ich?
    Vom positiven Effekt einer Farbanalyse und/oder Stilberatung profitieren Frau und Mann dauerhaft. In den passenden Farben sieht man nicht nur stimmiger aus, das Einkaufen wird fortan einfacher und es kommt seltener zu Fehlkäufen.

    Frühlingstyp
    Beim Frühlingstyp wirkt das Gesamtbild warm, hell und strahlend. Der Teint wirkt golden, pfirsichfarben oder elfenbein-beige. Die Augenfarbe ist mit warmem Braun, Grün, hellem Grünblau, Jade oder Aquamarin meist hell ebenso wie Augenbrauen und Wimpern. Die Naturhaarfarben sind Hellgold-, Honig- oder Rotblond, Karottenrot oder Karamellbraun.

    Der Frühlingstyp hat die hellsten und frischesten Farben in seinem Farbkasten. Lind-, Frühlings-, Apfelgrün, Nude, Kamel, Wollweiss, Beige und Champagner, Honig, Cognac, Mais-, Gold- und Sonnengelb, Türkis, Aquamarin, Apricot, Koralle, Orange, Lachs-, Hummer-, Mohnrot sowie warmes Braun stehen ihm hervorragend. Ihm schmeichelt Goldschmuck. Silber kann bei gebräunter Haut auch gut wirken, eventuell ist Roségold die schönere Variante.

    Sommertyp
    Den Sommertyp kennzeichnet ein kühles, helles und leicht gedämpftes Gesamtbild, helle Haut und aschige Haartöne wie Silber-, Asch- oder Mittelblond sowie kühles Hell- bis Mittelbraun. Die Augenfarbe changiert von Blau, Graublau, Grau, Blaugrün, Graugrün bis zum kühlen Braun.

    Zu ihm passen gut kühle, helle bis mitteldunkle und gedämpfte Farben mit Blaustich wie Wollweiss, Beige, Taupe, (Hell)Grau, Blautöne wie Hell-, Himmel-, Grau-, Jeans- und Marineblau, Türkis, Wein- und Himbeerrot, Zartrosa, Minze, Flieder, Lavendel, Mauve, Mint-, Schilfgrün, Platin und Dunkelbraun. Und Silberschmuck. Alternativ auch Rosé- oder Altgold, da diese einen geringeren Gelbanteil haben als Gelbgold.

    Herbsttyp
    Beim Herbsttyp wirkt das Gesamtbild warm, weich und dunkel. Er hat eine etwas dunklere Haut als der Frühlingstyp. Seine warmen, dunklen Naturhaarfarben in Honig-, Gold-, Kastanien- oder Kupferbraun erinnern an Herbstlaub.

    Die Augenfarbe kann Braun, Oliv, Olivbraun, Petrolblau oder Dunkelgrün sein, Blau eher selten. Zu seinen typischen Farben gehören Cremeweiss, Kamel, Rost-, Kupfer-, Ziegelrot, Terrakotta, Orange, Khaki, Senfgelb, Goldgelb, Petrol, Oliv-, Tannen- und Moosgrün, Schokoladen-, Reh- und Dunkelbraun.

    Gold, insbesondere Gelbgold, sieht bei Herbsttypen harmonisch aus, auch spricht nichts gegen Kupfer oder Messing. Ein dunkelhaariger Herbsttyp kann auch Altsilber gut tragen.

    Wintertyp
    Bei ihm wirkt das Gesamtbild kühl, klar und intensiv mit starken Kontrasten. Seine typischen Naturhaarfarben sind Dunkelbraun, Schwarz und aschiges Mittelbraun. Bei grauem Haar entsteht oft ein kühles Anthrazitgrau. Seine Augen sind dunkelbraun, schwarz, aber auch kräftig blau oder dunkelgrau. Kühle, klare und kräftige Winterfarben kleiden ihn, also Reinweiss, Hellgrau, Grau, Anthrazit, Schwarz, Eisrosé und Silber. Auch Eisblau, Königsblau, Marineblau, Nachtblau, Enzian-, Tinten-, Royal-, Lavendel- und Kornblumenblau kann er gut tragen ebenso wie Fuchsia, Magenta, Kirschrot, Violett, Brombeere, Pink, Smaragdgrün, Petrol, Zitronengelb und ggf. Neonfarben.

    Seiner hellen Haut steht Silber gut und lässt sie wie leuchten. Bei dunkler Haut kann auch Goldschmuck gut aussehen.

    Einfach eine beliebige Jahreszeitenfarbe ans ungeschminkte Gesicht halten. Wirkt die Haut frischer oder eher fahl? Leuchten die Augen oder werden sie eher blasser? Wirkt die Gesichtskontur klarer und straffer oder verschwimmt sie eher?

    Silber- oder Goldschmuck?
    Der Venentest kann Antwort geben. Schimmern die Adern auf der Unterseite des Handgelenks im Tageslicht bläulich, gehören wir wahrscheinlich zu den kühlen Hauttypen (Sommer/Winter) mit Silberschmuck. Schimmern sie eher grünlich, gehören wir womöglich zu den warmen Hauttypen (Frühling/Herbst), denen Goldschmuck steht. 

    Roségold ist universell einsetzbar und schmeichelt jedem Hauttyp.

    Weisen die Venen beides auf oder lassen keine eindeutige Farbe erkennen, besteht ein ausgewogenes Verhältnis von warmen und kühlen Tönen.

    Ein weiterer Test ist der «Weiss vs. Creme»-Trick. Hierfür ein reinweisses und cremefarbenes Kleidungsstück (oder Papier) vors Gesicht halten. Hellt Weiss den Teint auf, hat man wahrscheinlich einen kühlen Hautton. Erscheint Creme schmeichelhafter, eher einen warmen Hautton.

    Erlaubt ist, was gefällt
    In der Modewelt hat sich die strenge Regel längst gelockert und das Kombinieren von Edelmetallen ist zum Trend geworden. So lassen sich Schmuckstücke in Schichten tragen, also eine goldene Halskette zusammen mit einer silbernen oder goldene mit silbernen Armreifen.

    Akzente setzen und Silber (Ring und Armband) mit Gold (Ohrringe und Halskette) kontrastieren. Bi- oder Tri-Color-Schmuckstücke in Gold, Silber (und Rosé) erleichtern das Kombinieren.

    Letztendlich kommt es auf den ganz persönlichen Geschmack an und darauf, sich selbst zu gefallen.

    Firmen Dallenwil

    Firma

    Erfasst durch Nidwaldner Blitz

    Autor

    Bianca Kemke


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