Märli Biini Stans zaubert mitHilfe von «Schwarzem Theater»

Erstellt: 12. August 2026
  • Erinnerst du dich an unsere Produktion «Frau Holle»? Bereits 2022 hat die Märli Biini mit Schwarzem Theater gezaubert: Schneeflocken wirbelten durch die Luft, Gegenstände verschwanden und schwebten wie von Geisterhand über die Bühne. Für das Publikum entstanden Momente, bei denen man sich unweigerlich fragte: Wie machen die das bloss?

    So viel sei verraten: Beim Schwarzen Theater spielen Dunkelheit, Licht und unsere eigene Wahrnehmung die Hauptrollen. Die Bühne wird dafür in tiefes Schwarz gehüllt und das Licht ganz gezielt eingesetzt. Was sichtbar sein soll, tritt plötzlich hervor,  anderes scheint ständig  zu verschwinden.

    Und genau hier beginnt die Magie. Gegenstände können sich scheinbar selbstständig bewegen, Figuren tauchen aus dem Nichts auf, schweben und verschwinden wieder. Das verlangt hinter den Kulissen viel Übung, Präzision und perfektes Zusammenspiel. Jede Bewegung und jeder Handgriff muss sitzen, das Timing stimmen.

    Die besondere Faszination des Schwarzen Theaters liegt darin, dass unsere Augen zwar sehen, was auf der Bühne geschieht, unser Kopf aber nicht immer erklären kann, wie es geschieht. Vielleicht findest du es raus beim Zuschauen.

    Auch bei «Peterchens Mondfahrt» macht sich die Märli Biini Stans diese besondere Theaterform zunutze. Denn wo würde Schwarzes Theater besser hinpassen als in eine Geschichte, in der es um einen Flug durch den Sternenhimmel bis hinauf zum Mond geht?

    Was dort plötzlich schwebt, erscheint oder verschwindet? Das verraten wir nicht. Dafür musst du schon selbst vorbeikommen und ganz genau hinschauen . . .

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    Erfasst durch Nidwaldner Blitz

    Autor

    Florence Ming


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