Neue Stiftung gegründet: Pro Senectute Obwalden und Nidwalden
Die beiden Stiftungen Pro Senectute Obwalden und Pro Senectute Nidwalden haben ihren Zusammenschluss erfolgreich realisiert. Die neu gegründete Stiftung trägt den Namen «Pro Senectute Obwalden und Nidwalden». Die beiden Geschäftsstellen in Sarnen und Stans bleiben, wie bis anhin als Beratungs-, Informations- und Kursorte für alle Seniorinnen und Senioren bestehen.
Mit dem Zusammenschluss bündeln die beiden bisherigen Stiftungen ihre fachlichen, personellen und finanziellen Kräfte. Damit schaffen sie eine tragfähige Grundlage, um den demografischen Wandel und die daraus resultierenden zukünftigen Anforderungen gemeinsam anzugehen. Im Zentrum bleibt der Auftrag, ältere Menschen in den Kantonen Obwalden und Nidwalden mit Beratung, Informationen, Freizeit- und Bildungsangeboten sowie Hilfe im Alltag zuverlässig zu unterstützen und in ihrer Selbstständigkeit zu stärken.
Dem Zusammenschluss ging ein mehrjähriger, sorgfältig aufgebauter Prozess voraus. 2024 verglichen die beiden Organisationen ihre Strukturen und prüften mögliche Formen der Zusammenarbeit. 2025 folgten vertiefte rechtliche, strategische und organisatorische Abklärungen. Gleichzeitig nahm 2025 die gemeinsame Geschäftsleitung ihre Arbeit auf und agierte fortan kantonsübergreifend. Ende 2025 kamen beide Stiftungsräte zum Schluss, dass ein Zusam-
menschluss die wirkungsvollste und zukunftsorientierteste Lösung darstellt. Im ersten Halbjahr 2026 wurden die dafür notwendigen stiftungsrechtlichen Grundlagen erarbeitet. Ende Juli 2026 konnte der Zusammenschluss offiziell realisiert werden. Mitarbeitende, Freiwillige, Kursleitende, Behörden und weitere Partner wurden laufend über den Veränderungsprozess informiert.
Auch nach dem Zusammenschluss bleiben die Geschäfts- und Beratungsstellen in Sarnen und Stans bestehen. Die Angebote und Dienstleistungen werden weiterhin in beiden Kantonen durch die bisherigen 13 Mitarbeitenden erbracht.
Ein besonderes Augenmerk galt dabei der regionalen Verankerung. Seniorinnen und Senioren, Angehörige, Kantone, Gemeinden, Spenderinnen und Spender sowie Partnerorganisationen sollen auch künftig auf vertraute Ansprechpersonen und bewährte Angebote zählen können. Gleichzeitig ermöglicht die gemeinsame Stiftung, Fachwissen besser zu nutzen, administrative Aufgaben zu bündeln und neue Angebote kantonsübergreifend zu entwickeln. Die Identität beider Kantone bleibt gewahrt und wird in die neue Organisation eingebracht.
Beständigkeit im neuen Stiftungsrat
Für Kontinuität im Wandel sorgt der neue Stiftungsrat, der sich aus Mitgliedern der beiden Gründerstiftungen zusammensetzt. Nach dem Rücktritt des Obwaldner Präsidenten Franz Enderli, übernimmt die Leitung neu ein Co-Präsidium mit Walter Wyrsch aus Alpnach und Niklaus Reinhard aus Hergiswil NW.
Gemeinsam stehen sie für die ausgewogene Vertretung beider Kantone. Daniel Diem aus Alpnach wird als Geschäftsleiter weiterhin für die operative Geschäftstätigkeit in Obwalden und Nidwalden verantwortlich sein.
Feier zum Zusammenschluss am
17. August 2026 in Stans
Am Montag, 17. August 2026, wurde der erfolgreiche Zusammenschluss mit einer Feier in den Räumlichkeiten des Alters- und Pflegeheims an der Nägeligasse in Stans gewürdigt. Der Anlass markierte den Abschluss des Projekts und zugleich den Beginn des neuen Kapitels der Arbeit zugunsten von älteren Menschen in Obwalden und Nidwalden. Als prominente Gäste durften am Festakt Landstatthalter Christoph Amstad aus Obwalden und Regierungsrat Peter Truttmann aus Nidwalden willkommen geheissen werden. Beide Amtsträger würdigten in ihren Ansprachen die Arbeit der Pro Senectute Obwalden und Nidwalden und wünschten der neuen Organisation viel Erfolg bei ihrem Wirken. Zahlreiche weitere Gäste aus den Gemeinden und von Partnerorganisationen aus Obwalden und Nidwalden wohnten dem Anlass bei.