Nidwalden wirkt

Erstellt: 09. September 2026
  • Wenn der Wald verstummt
    In diesen Tagen sehen wir Bilder aus Südeuropa, die unter die Haut gehen: brennende Wälder, fliehende Tiere, Menschen, die ihre Häuser verlassen müssen. Was über Jahrzehnte gewachsen ist, wird innert Stunden zu Asche. Solche Bilder erinnern uns daran, wie verletzlich unsere Natur geworden ist. Auch unser Nidwaldner Wald ist keine Selbstverständlichkeit. Er schützt unsere Dörfer vor Steinschlag, Lawinen und Hochwasser. Er speichert Wasser, kühlt die Umgebung und schenkt uns Ruhe. Doch der Wald braucht Pflege. Alte, instabile Bestände müssen verjüngt, junge Bäume gefördert und widerstandsfähige Mischwälder aufgebaut werden. Diese Arbeit kostet Zeit, Kraft und Geld.

    «Wer Wald will, muss Holz brauchen»

    Wer Holz aus Nidwalden verwendet, hilft mit, diese Waldpflege zu finanzieren. Aus einem gefällten Baum entstehen Häuser, Böden, Möbel und Wärme. Gleichzeitig schafft die Nutzung Platz und Licht für die nächste Waldgeneration. So bleibt der Wald lebendig und kann seine Schutzfunktion auch für unsere Kinder und Enkel erfüllen. Es wäre widersinnig, Holz aus fernen Ländern heranzufahren, während unser eigenes Holz ungenutzt im Wald steht oder direkt verbrannt wird. Regionales Holz trägt eine Geschichte: die Arbeit unserer Förster, die Sorgfalt unserer Sager und das Können unserer Handwerker. Unser Wald spricht nicht. Aber er zeigt uns, was er braucht. Hören wir hin und geben wir unserem eigenen Holz wieder den Wert, den es verdient.

    Gemeinde Stans

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    Erfasst durch Nidwaldner Blitz

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    Pressedienst


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