Nidwalden wirkt

Erstellt: 23. September 2026
  • Unser Holz wächst vor der Haustür
    Die Welt wird unruhiger. Handelsstreit, neue Zölle, Kriege und unterbrochene Lieferketten zeigen täglich, wie abhängig wir von Importen geworden sind. Was heute günstig im Ausland bestellt wird, kann morgen verspätet, verteuert oder gar nicht mehr geliefert werden.

    «Wer Wald will, muss Holz brauchen»

    Dabei wächst ein Rohstoff direkt vor unserer Haustür: Holz aus unseren Nidwaldner Wäldern. Es wird über Generationen gepflegt, bindet CO2, schützt unsere Dörfer und Verkehrswege vor Naturgefahren und bietet Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Damit der Wald diese Aufgaben auch künftig erfüllen kann, muss er fachgerecht bewirtschaftet werden. 

    Wer Nidwaldner Holz verwendet, kauft deshalb weit mehr als einen Balken, ein Täfer oder einen Tisch. Er stärkt unsere Forstbetriebe, Sägereien, Schreinereien und Holzbaubetriebe. Das Geld bleibt in der Region, sichert Lehrstellen und Arbeitsplätze und schafft Wertschöpfung vor Ort. Gleichzeitig werden lange Transportwege vermieden und die Abhängigkeit vom Ausland wird kleiner.

    Regional handeln bedeutet nicht, sich von der Welt abzuschotten. Es bedeutet, das zu nutzen, was wir selber in guter Qualität und verantwortungsvoll herstellen können. Gerade in unsicheren Zeiten ist dies keine Romantik, sondern vernünftige Vorsorge.

    Unser Wald liefert uns Holz. Entscheidend ist, ob wir seinen Wert erkennen und beim nächsten Bau, Umbau oder Einkauf bewusst fragen: Woher kommt dieses Holz?

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