Gemeinde
Erfasst durch Nidwaldner Blitz
Autor
Christoph Näpflin
Montag bis Donnerstag
7.30 – 12.00 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr
Freitag
7.30 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.00 Uhr
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Weiter zur RegistrierungDie Geschichte der Pfarrkirche von Seelisberg reicht bis in die Zeit der Gründung der Schweiz zurück.
In Schillers Tell wird geschrieben, dass die Schwyzer zum Rütli fuhren, als die Kirche in Seelisberg die dritte Morgenstunde schlug. Urkundlich wird in Seelisberg erstmals am 7. März 1262 eine Kirche erwähnt. Im Jahr 1546 weihte der Bischof von Konstanz die Vorgängerin der heutigen Dorfkirche von Seelisberg ein.
Am 29. September 1935 wurde in Seelisberg der Grundstein für die heutige Michaels-Kirche gelegt mit doppelt so viel Platz. Angeregt hat diesen Neubau Pfarrer Alois Herger, der auch sogleich Pläne, Kosten sowie ein Modell der neuen Kirche vorlegte. Die Kosten für den Neubau waren auf 250‘000 Franken veranschlagt. Bereits am 20. September 1936, nicht einmal ein Jahr später, konnte der Bischof von Chur die neue Kirche einweihen.
Die Kirche erhält eine Goll-Orgel
zur Einweihung
Wie die Pfarrkirche von Seelisberg, feiert auch die Kirchenorgel in diesem Jahr das 90-jährige Bestehen. Diese ist ein wertvolles Zeugnis des Orgelbaus der Zentralschweiz, wurde sie doch vom bekannten Luzerner Orgelbauer Paul Goll erbaut. Charakteristisch sind der grossflächige Freipfeifenprospekt sowie die wunderbaren klanglichen Möglichkeiten, welche die Orgel den Musikern bietet. Beim Neubau wurden zudem einzelne Register der früheren Spaichorgel aus der alten Kirche weiterverwendet.
Eine musikalische und historische Reise zum Jubiläum
Am Sonntag, 18. Oktober 2026 lädt die Pfarrei Seelisberg um 17.00 Uhr zu einem Orgelfeuerwerk anlässlich des Kirchen- und Orgeljubiläums in die Pfarrkirche Seelisberg ein. Für das Jubiläumskonzert konnte mit Oliver Tjabben ein Musiker verpflichtet werden, der historische Orgelmusik und moderne Perspektiven zu verbinden weiss. Das Konzert mit Erläuterungen zur 90-jährigen Geschichte der Kirche und Orgel führt von Buxtehude und Bach über Max Reger bis zu Hugo Distler. Der Eintritt zum Konzertabend ist frei. Im Anschluss sind alle zu einem gemeinsamen Apero eingeladen.
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