Verein
Erfasst durch Nidwaldner Blitz
Autor
Guido Packesel
Montag bis Donnerstag
7.30 – 12.00 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr
Freitag
7.30 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.00 Uhr
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Weiter zur RegistrierungLetzte Woche habe ich an dieser Stelle über unsere Herausforderungen mit unserem Ferienhaus berichtet. Nachdem dann sogar die Ameisen unter dem Terrassenboden umgezogen sind, haben wir uns noch stärker darum bemüht, eine andere Bleibe für den Rest unserer Ferien zu finden.
Und wir haben einen Anbieter von Ferienhäusern gefunden, der uns aus der misslichen Lage gerettet hat. Ein kleiner Haken hatte das Angebot allerdings. Es ist mit Umzügen verbunden. Zuerst durften wir in eine prächtige Villa ziehen.
Diese mussten wir nach drei Tagen wieder verlassen, da sie ab dann anderweitig vermietet war. Dafür konnten wir in eine noch schönere Villa umziehen, die über einen riesigen Pool verfügt.
Jetzt sind wir also hier in diesem wunderbaren Haus und bleiben bis zum zweitletzten Tag. Ab dann ist auch dieses Anwesen bereits wieder an jemand anderen vermietet. Für die letzte Nacht in Spanien brauchen wir noch eine Schlafgelegenheit. Für eine Nacht, könnte man meinen, sollte sich doch problemlos etwas finden lassen.
Ist es aber nicht, wenn man mit dreizehn Personen reist. Da wird selbst das Einkaufen zu einem Event. Offenbar haben unsere Frauen aber doch noch etwas gefunden. Das wird dann das vierte Haus sein, in dem wir während unserer zwölftägigen Ferien nächtigen. Dreimal umziehen werden wir am Schluss hinter uns haben. Zählt man die An- und Rückreise dazu, werden wir unsere Koffer in den zwölf Tagen fünf Mal ein- und ausgepackt haben.
Ganz egal was wir hier in Spanien sonst noch alles erleben, sei es der Besuch einer riesigen Höhle, das Flanieren in den Gassen von Marbella oder das Whale watching in Tarifa. Das werden in jedem Fall die packendsten Ferien meines Lebens. Für die nächsten Ferien bin ich vorgewarnt. Offenbar kann man sich nicht auf die Bewertungen auf den Buchungsplattformen verlassen. Die Vermieter der Bruchbude haben uns nämlich darum gebeten, wir sollen doch auf eine Bewertung verzichten.
«Das werden in jedem Fall die packendsten Ferien meines Lebens.»
Sie würden jetzt nämlich alles schön in Ordnung bringen und deshalb wäre es nicht so fair, wenn das Haus dann eine schlechte Bewertung habe. Ob es fair war, uns das Haus überhaupt anzubieten, darüber haben sie nichts gesagt.
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